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Geschichte

Nachdem durch den Wasserleitungsbau in den Jahren 1963 und 1964 die notwendigen Wasserverhältnisse geschaffen wurden (Brunnenleitungen bereits 1938), wurde am 27. Februar 1965, im Gasthof "Parseierblick" in Hochgallmigg, in Anwesenheit des Bezirksfeuerwehrkommandanten Handle aus Grins, die Freiwillige Feuerwehr Hochgallmigg gegründet. Die 20 Gründungsmitglieder waren: Josef Trenke sen., Josef Kleinheinz sen, Josef Walch sen, Gottfried Röck, Adolf Walser, Hugo Gritsch, Johann Röck, Gabriel Orgler, Heinrich Walser jun., Albert Röck sen., Josef Landerer sen., Alfred Marth sen., Franz Hainz sen., Albert Marth, Engelbert Röck, Bernhard Unterkircher, Engelbert Orgler, ALbert Jungblut, Josef Marth sen., Alois Birlmair sen.

Die Ersten Jahre waren geprägt von der Schaffung einer eigenen Unterkunft, welche von den Mitgliedern in Eigenregie in 390 Arbeitsstunden errichtet wurde. Das Material für das Feuerwehrhaus und die vorerst spärliche Ausrüstung und Bekleidung wurden von der Gemeinde Fließ zur Verfügung gestellt.

Am 13. September 1971 wurde die Feuerwehr zum ersten Mal im eigenen Dorf auf die Probe gestellt. um 20.15 Uhr brach aus ungeklärter Ursache in der Interessenschaftssäge in Hochgallmigg-Stadelesegg Feuer aus. 14 Mann der Feuerwehren Hochgallmigg, Feuerwehrmänner aus Fließ und zwei Löschzüge aus Landeck konnten jedoch, hauptsächlich aufgrund von Wassermangel, nichts mehr retten. Im Jahr 1973 bekam die Feuerwehr vom Bezirkskommando eine gebrauchte Motorspritze geschenkt - ein großer Fortschritt. Ein weiterer Großbrand ereignete sich am 20. September 1975, als um 20.00 Uhr die Sirenen heulten, standen das Wohn- und das Wirtschaftsgebäude des Bernhard Unterkircher in Hochgallmigg-Stadelesegg in Brand. Bis auf einen Brand des Dachgeschoßes im Wohnhaus des Walser Heinrich am 5.11.1975, um 03.00 Uhr, beschränkten sich die Einsätze der Feuerwehr auf kleinere Vorfälle, wie Hoch- und Schmelzwasser, Scheunenbrände, Brände nach Blitzeinschlägen, Suchaktionen usw.

Am 31. Mai 1981 wurden die neue Feuerwehrfahne sowie die neu angeschaffte Motorspritze von Pfarrer Hubert Rietzler gesegnet. Fahnenpatin war Brigitte Birlmair. 1986 wurden erstmal Funkgeräte angekauft. Am 7.7.1991 erhielt die Feuerwehr mit dem Neubau der Mehrzweckgebäudes einen neue Unterkunft. 1994 konnte das von der Feuerwehr Fließ übernommene  KLF gesegnet werden. Mit einem Stromaggregat und der dazugehörigen Beleuchtung konnte 1997 die Grundausstattung einer Feuerwehr komplettiert werden. Am 30.8.2009 konnte das bei der Firma Empl angekaufte, vollständig neu ausgestattete LF-A von Diakon Schwemberger gesegnet werden. Das über 30 Jahre im Dienst gestandene KLF ging in die Verwendung der Gemeinde über. Zwei Gruppen erreichten bei den entsprechenden Bewerben  das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber.